Tollwut Impfstoff bei uns erhältlich!

Der Impfstoff gegen die Tollwut ist bei uns in ausreichender Menge vorhanden, sodass Grundimmunisierungen bei neuen Personen problemlos durchgeführt werden können.

HIV und Hepatitis Testwoche 2019

HIV und Hepatitis sind noch immer ein Tabu und die Ansteckungsrisiken sind nicht ausreichend bekannt. HIV-Infektionen werden oft viel zu spät erkannt, weil Menschen Angst vor einem HIV-Test haben. Dem möchte die österreichische ETW-Initiative im Rahmen der Europäischen Testwoche mit dem Motto TESTEN. BEHANDELN. VORBEUGEN. entgegenwirken. Ziel der Testwoche ist einerseits, Personen mit einem erhöhten HIV-/Hepatitis-Risiko zum Test zu motivieren und andererseits die Bewusstseinsbildung bezüglich HIV- und Hepatitis-Tests zu steigern.

Einen Test anzubieten und sich frühzeitig testen zu lassen, soll selbstverständlich sein. Denn eine frühe Diagnose ermöglicht einen rechtzeitigen Therapiestart und dieser bringt mitunter mehr Lebensjahre mit besserer Lebensqualität. Eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung wiederum bewirkt, dass die Virenlast nicht mehr nachweisbar ist. So können HIV-positive Menschen, deren Virenlast durch die Medikamente unter der Nachweisgrenze ist, das HI-Virus nicht auf ihre SexualpartnerInnen übertragen. Auch bei Hepatitis B gibt es inzwischen erfolgreiche Therapien, bei Hepatitis C ist sogar eine Heilung möglich.

Heuer findet die Europäische HIV- und Hepatitis-Testwoche vom 22. bis 29. November statt. In dieser Woche werden in Österreich und europaweit zahlreiche Events, vermehrt Infos rund um die Themen HIV und Hepatitis, sowie Test-Möglichkeiten an vielen Locations angeboten, um Infektionsängste abzubauen und der Ausgrenzung Betroffener entgegenzuwirken.

European Testing Week, click here for more info - www.testingweek.eu

Impfstoff

Neuer Gürtelrose Impfstoff derzeit nicht lieferbar

Wir ersuchen um Verständnis, dass wir im Moment keine Impfungen gegen Gürtelrose durchführen können. Aufgrund der starken Nachfrage, kommt es von Seiten des Herstellers zu Liefereinschränkungen. Voraussichtlich ab Ende Juli wird der Impfstoff zumindest sporadisch wieder lieferbar sein. Sobald wir ihn im Hause haben, werden wir Sie hier darüber informieren.

Doz. Dr. Alexander Zoufaly im ORF-Interview: Ist mit Tropenkrankheiten wie Dengue-, Chikungunya- u. West-Nil-Fieber auch in Österreich bald häufiger zu rechnen?

In der Sendung “Bewusst gesund”, die am 22. Juni 2019 auf ORF 2 ausgestrahlt wurde, erzählte Doz. Dr. Alexander Zoufaly weshalb Tropenkrankheiten in Österreich künftig zunehmen werden.

Tropenkrankheiten werden bei uns künftig häufiger diagnostiziert werden. Die immer länger werdenden Hitzeperioden während der Sommermonate in den vergangenen Jahren, bieten subtropischen Mückenarten und Zecken ideale Lebensbedingungen.

Die Zeckenart Hyalomma, ursprünglich eigentlich in Asien und dem Mittelmeerraum heimisch, wurde 2018 zum ersten Mal auch in Österreich gesichtet.

Hyalomma

Hyalomma

Die lange Hitzewelle hat es ihr ermöglicht sich bei uns bis zur Geschlechtsreife entwickeln zu können. Eine Gefahr für die Gesundheit ist sie, weil sie Überträger des gefürchteten Fleckfiebers aber auch des Krim-Kongo-Fiebers ist. Letztere Krankheit ist eine Viruserkrankung, die Hauptsächlich in Südosteuropa, Asien, Afrika und dem Mittleren Osten verbreitet ist und von grippeähnlichen Symptomen bis hin zu tödlichen inneren Organblutungen, ähnlich dem Ebola Virus, gekennzeichnet ist.

Auch die Asiatische Tigermücke ist bereits in unseren Nachbarländern Italien und Kroatien keine Seltenheit mehr.

Asiatische Tigermücke

Asiatische Tigermücke

In Italien erkranken im Jahr 2017 mehrere hundert Menschen am Chikungunya-Fieber. Überträger dieser ursprünglich auf Gebiete Afrikas und Asien beschränken Viruserkrankung ist u.a. die Asiatischen Tigermücke. Chikungunya heißt in Tansania „sich zusammenkrümmen“ und bezieht sich auf die oft monatelang andauernden sehr starken Gelenks- und Muskelschmerzen, die neben hohem Fieber und Schüttelfrost mit dieser Erkrankung einhergehen.

Aus Südfrankreich und aus Kroatien wurden einige Fälle an Dengue-Fieber Erkrankungen gemeldet, die ebenfalls über die Asiatische Tigermücke übertragen wurden. Die Viruserkrankung Dengue-Fieber, auch „Knochenbrecherkrankheit“ genannt, ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet.

Auch das West-Nil-Fieber ist eine Erkrankung der Tropen und Subtropen. Mittlerweile tritt es jedoch auch in Österreich gehäuft auf. Zu dieser grippeähnlichen Erkrankung kann auch eine Gehirnhautentzündung hinzukommen und besonders bei ältere Menschen einen tödlichen Verlauf nehmen. Übertrager dieser Tropenkrankheit ist die Hausgelse.

Zecken als Überträger der Borreliose und der FSME

Die langen warmen Sommer haben aber auch in Österreich dazu geführt, dass sich die bei uns heimische Zeckenart „Gemeiner Holzbock“ immer weiter ausbreiten konnte. Mittlerweile ist nur mehr das Bergland ausgespart. In allen anderen Gebieten Österreichs wie auch in weiten Teilen Europas und Asiens findet der „Gemeine Holzbock“ aber ideale Lebensbedingungen.

Ausführliche Informationen zu Borreliose finden Sie hier: https://www.infektionen.wien/borreliose/

Quelle: CRM

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine über Zecken übertragene Virusinfektion mit grippalen Beschwerden, die zu einer lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung oder Gehirnentzündung führen kann. In Österreich wurden im Jahr 2018 137 Menschen mit FSME im Spital behandelt. Bis 28.11.2018 wurden 5 Todesfälle gemeldet. (Quelle: https://www.sozialministerium.at/site/)

Einen wirksamen Schutz gegen FSME bietet die Impfung gegen FSME. Nach der vollständigen Grundimmunisierung mit 3 Impfdosen, sollten Auffrischungsimpfungen – möglichst vor Beginn der Zeckensaison – bis zum vollendenten 60. Lebensjahr alle 5 Jahre erfolgen. Ab dem 61. Lebensjahr alle 3 Jahre.

Bei uns erhalten Sie eine Überprüfung Ihres Impfstatus sowie bei Bedarf eine komplette Grundimmunisierung oder Auffrischungsimpfung. Einen Termin dafür können Sie hier buchen: https://www.infektionen.wien/#termin-vereinbaren

 

Neuer Impfstoff gegen Gürtelrose bei uns erhältlich

Ab sofort gibt es einen neuen Impfstoff gegen die sehr schmerzhafte und langwierige Gürtelrose. Er ist erst seit wenigen Monaten in der EU zugelassen, aber noch nicht generell in Österreich verfügbar. Wir haben die Möglichkeit diesen äußerst effektiven und sehr gut verträglichen Impfstoff jetzt schon anbieten zu können.

Keyfacts zur Gürtelrose

  • In praktisch jedem Erwachsenen schläft der Herpes Zoster Virus
  • Jedes Jahr erkranken 1% aller über 50jährigen an Gürtelrose
  • Die Wahrscheinlichkeit jemals eine Gürtelrose zu entwickeln ist 25%
  • Fast jeder (96%) entwickelt akute meist brennende Schmerzen im Bereich der Gürtelrose
  • Bei Ca 10% aller Menschen mit Gürtelrose halten diese Schmerzen für mehrere Monate oder sogar Jahre an. (Post-Zoster Neuralgie), die 60 Tage nach Abklingen der Hauterscheinung immer noch Schmerzen bereitet die manchmal mit starken Schmerzmitteln behandelt werden müssen und in seltenen Fällen auch nicht ausreichend behandelbar ist.

Der neue Impfstoff schützt, im Gegensatz zur alten bisher verfügbaren Lebendimpfung, sogar nach mehreren Jahren noch sehr zuverlässig (ca. 90%) vor dem Auftreten der Gürtelrose und den damit verbundenen Komplikationen! Der alte Impfstoff bot, im Vergleich zum neuen Impfstoff, insbesondere bei älteren Menschen eine schlechtere Schutzrate, die darüberhinaus noch jedes Jahr deutlich abnahm.

Der neue Impfstoff ist kein Lebendimpfstoff und wird daher gut vertragen. Er empfiehlt sich besonders bei immungeschwächten Menschen sowie allen Erwachsenen über 50 Jahren.

Es sind 2 Impfungen im Abstand von 2-6 Monaten notwendig. Wir haben den neuen Imfpstoff für Sie lagernd.

Impfstoff

Tollwutimpfstoff wieder regelmäßig lieferbar

Ab sofort können wir wieder regulär Tollwutimpfungen durchführen. Sowohl für Grundimmunisierungen als auch für Auffrischungsimpfungen ist nun wieder uneingeschränkt Tollwutimpfstoff in ausreichenden Mengen verfügbar.

Indien

Impfungen für Indien


Impfvorschriften für die Einreise nach Indien

Gelbfieber

Sofern Sie aus Europa, also nicht aus einem Gelbfieber-Epidemiegebiet*, nach Indien einreisen, müssen Sie bei der Einreise nach Indien keine Impfung gegen Gelbfieber vorweisen können. Die internationale Gelbfieber-Impfbescheinigung benötigen Sie nur dann, wenn Sie sich 6 Tage vor der Einreise nach Indien in einem Gelbfieber-Endemiegebiet* aufgehalten haben. Ab und zu wird auch von Reisenden die aus einem südafrikanischen Land – wie z.B. Sambia – einreisen, ein Nachweis über eine erfolgte Gelbfieberimpfung verlangt. Indien selbst ist vom Gelbfieber nicht betroffen.

Polio

Reisende die aus einem jener Länder in denen Polio Erkrankungen gemeldet wurden bzw. in denen Polioviren zirkulieren nach Indien einreisen wollen, müssen eine durchgeführte Polioschutzimpfung, die nicht älter als 4 Wochen sein darf vorweisen. Vom Poliovirus betroffene Länder sind: Afghanistan, Äthiopien, Kenia, Dem. Rep. Kongo, Nigeria, Pakistan, Somalia u. Syrien.

Empfohlene Impfungen für Indien

Standardimpfungen des österreichischen Impfplans**

Auch in Indien können Sie an Masern, Tetanus oder Influenza erkranken. Überprüfen Sie deshalb vor Ihrer Abreise, ob bei Ihnen noch ausreichend Impfschutz gegen folgende Infektionskrankheiten gegeben ist und lassen Sie ihn gegebenenfalls auffrischen:

  • 4-fach Impfung (gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis u. Poliomyelitis)
  • MMR Impfung (gegen Masern, Mumps, Röteln)
  • Influenza
  • Pneumokokken (ab dem 51. Lebensjahr)
  • Herpes Zoster (ab dem 51. Lebensjahr)

Klassische Reiseimpfungen gegen

  • Hepatitis A
  • Typhus

sind auch für Indien unbedingt zu empfehlen. Typhus sowie die oral übertragene Form der Hepatitis sind in ganz Indien endemisch. Landesweit verbreitet sind ebenfalls Durchfallerkrankungen und regional wird immer wieder von Choleraausbrüchen berichtet. Aus diesem Grund ist auch die Impfung gegen

  • Cholera

zu empfehlen. Die Choleraimpfung ist eine Schluckimpfung und bietet auch gegen viele Durchfallerkrankungen einen gewissen Schutz.

Langzeitreisende und Reisende mit engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung

sollten sich unbedingt zusätzlich gegen

  • Hepatitis B

impfen lassen.

Vor allem Rucksackreisenden, Kindern, Bikern und Campern

wird die Impfung gegen

  • Tollwut

sehr empfohlen. Tollwut wird in Indien vor allem über streunende Hunde, Affen, Fledermäuse und anderen Säugetiere übertragen. Unbehandelt führt die Infektion mit Tollwut zu 100% zum Tode. Schätzungen der WHO zufolge sterben in Indien jährlich 30.000 Menschen an der Tollwutinfektion.

Für einen Aufenthalt in ländlichen Gebiete Indiens

ist es zudem sehr ratsam sich noch zusätzlich gegen

  • Japanische Enzephalitis
  • Meningokokken (ACWY) (besonders im Nordosten des Landes)

Impfen zu lassen.

Malaria

Mit Ausnahme von Gebieten über 2000m besteht in Indien ganzjährig ein regional unterschiedliches geringes bis mittleres Malariarisiko. Besonders hoch ist das Risiko an Malaria zu erkranken am Ende der Regenzeiten (zw. Mai u. November sowie im Süden zusätzlich zw. Oktober u. Dezember) und in Großstädten wie Mumbai oder Delhi.

Malaria Indien Karte

Quelle: CRM

Führen Sie deshalb eine verschreibungspflichtige Malariaprophylaxe in Tablettenform als Stand-By Therpaie in Ihrer Reiseapotheke mit und schützen Sie sich durch konsequenten Moskitoschutz:

  • Repellentien (moskitoabwehrende Substanzen z.B. in Form eines Sprays) verwenden.
  • Körperbedeckende helle Kleidung tragen.
  • Unter imprägnierten Moskitonetzen in klimatisierten kühlen Räumen schlafen.

Infektionskrankheiten in Indien für die es derzeit noch keinen Impfschutz gibt

  • Dengue-Fieber -> auf Moskitoschutz achten!
  • Schistosomiasis (Bilharziose)
  • Chikungunya-Fieber -> auf Moskitoschutz achten!
  • Tsutsugamushi-Fieber (Erhöhtes Risiko bei Aufenthalten in der Natur – Infektionsrisiko ist der Stich von Milben, die häufig auf Sträuchern sitzen. Um Komplikationen u. Todesfälle zu verhindern ist eine frühzeitige Behandlung erforderlich.)
  • Influenza-A-Virus H5N1 (Vogelgrippe)
  • HIV/AIDS -> Kondome verwenden!

Aktuelle Meldungen

  • Leptospirose: Im Bundesstaat Kerala haben starke Monsunregenfälle seit Anfang August zu Überschwemmungen geführt, infolgedessen wurden bereits mehr als 800 Fälle dieser Infektionskrankheit gemeldet. 66 Menschen sind daran verstorben. Die Erreger in kontaminiertem Wasser oder Schlamm dringen dabei über kleine Hautverletzungen in den menschlichen Körper ein.
  • Japanische Enzephalitis: Seit Jahresbeginn wurden 819 Erkrankungen gemeldet, 102 Menschen sind daran verstorben. -> auf Moskitoschutz achten! -> Impfschutz!
  • Zika-Virus: Seit der 1. Meldung über eine Erkrankung mit dem Zika-Virus Ende September dieses Jahres in Rajasthan, wurden weitere 131 Menschen mit diesem Virus infiziert. -> auf Moskitoschutz achten!
    Weitere Informationen über das Zika-Virus finden sie hier: https://www.infektionen.wien/zikavirus-auf-dem-vormarsch/

Empfehlenswerte Hygienemaßnahmen

Die hygienischen Standards in Indien entsprechen größtenteils keineswegs jenen in Europa. Die klassische Hygieneregel „Boil it, cook it, peel it or forget it” – wie bereits in unseren Beiträgen über Bali oder Kenia beschrieben (https://www.infektionen.wien/impfungen-fuer-bali/   https://www.infektionen.wien/impfungen-fuer-kenia/) – sollten Sie auch in Indien unbedingt streng einhalten. Gemeinsam mit rigoroser Händehygiene sowie dem empfohlenen Impfschutz steht dem Genuss der vielfältigen indischen Küche dann nichts mehr im Wege.

Indische Küche

Am besten wäre es, eine individuelle medizinische Reiseberatung etwa 4-6 Wochen vor Ihrer Abreise nach Indien in Anspruch zu nehmen, um noch ausreichend Zeit zu haben, Impfungen aufzufrischen oder Grundimmunisierungen durchführen zu können. Aber auch für kurz entschlossene Urlauber bieten sich last-minute Impfungen an, die Sie alle in unserem Institut erhalten.

Einen Termin für eine reisemedizinische Beratung können Sie hier buchen: https://www.infektionen.wien/#termin-vereinbaren

 

* Angola – Äquatorialguinea – Argentinien – Äthiopien – Benin – Bolivien – Brasilien – Burkina Faso – Burundi – Ecuador – Elfenbeinküste – Französisch Guayana – Gabun – Gambia – Ghana – Guinea – Guinea-Bissau – Guyana – Kamerun – Kenia – Kolumbien – Kongo, Rep. – Kongo, Dem. Rep. – Liberia – Mali – Mauretanien – Niger – Nigeria – Panama – Paraguay – Peru – Ruanda – Senegal – Sierra Leone – Sudan – Suriname – Togo – Trinidad & Tobago – Tschad – Uganda – Venezuela – Zentralafrikanische Republik

** https://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan

 

 

 

 

Impfungen für Kenia

Impfvorschriften für die Einreise nach Kenia

Falls Sie über einen Direktflug von Europa nach Kenia einreisen, wird kein Nachweis von Ihnen über eine erfolgte Gelbfieber Impfung verlangt. Nur wenn Sie sich 6 Tage vor der Einreise in einem Land, das im Gelbfieber-Endemiegebiet* liegt befunden haben, müssen Sie eine internationale Gelbfieber-Impfbescheinigung vorweisen können. Diese Regelung trifft natürlich auch dann zu, wenn Sie Ausflüge in ein Nachbarland planen. Denn sämtliche angrenzende Staaten an Kenia liegen, wie auch Kenia selbst, im Gelbfieber-Endemiegebiet.

Ferner kann bei aktuellen Cholera-Ausbrüchen ein Impfnachweis gegen Cholera verlangt werden. Die Cholera Impfung ist eine gut verträgliche Schluckimpfung, die auch einen gewissen Schutz, besonders bei empfindlichen Menschen, gegen Reisedurchfall bietet.

Weitere Impfungen sind für die Einreise nach Kenia nicht vorgeschrieben.

 

Empfohlene Impfungen für Kenia

Da Sie auch in Kenia an Tetanus oder Poliomyelitis erkranken können, ist es sehr ratsam die Standardimpfungen des österreichischen Impfplans**

  • Diphterie
  • Tetanus
  • Pertussis
  • Poliomyelitis,
  • Masern
  • Mumps
  • Röteln
  • Influenza
  • Pneumokokken ab dem 51. Lj.
  • Herpes Zoster ab dem 51. Lj.

aufzufrischen oder nachzuholen. Dies trifft besonders auf die Poliomyelitis Impfung zu, da es immer wieder Fälle von Kinderlähmung in Kenia gibt.

 

Zudem werden für alle Kenia Reisende folgende Impfungen empfohlen:

  • Hepatitis A
  • Typhus
  • Meningokokken
  • Gelbfieber

Die Hepatitis A und Typhus Impfungen gehören zu den klassischen Reiseimpfungen. Gegen Meningokokken sollten Sie auf jeden Fall geschützt sein, weil Kenia innerhalb des sogenannten „Meningokokken-Gürtels“ liegt.

Quelle: Centrum für Reisemedizin

Wenn auch für Reisende aus Europa für die Einreise keine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben ist, sollten Sie sich dennoch gegen Gelbfieber impfen lassen. Dies gilt insbesondere bei Reisen in den Westen des Landes. Gelbfieber ist in weiten Teilen Afrikas verbreitet.

 

Darüber hinaus werden für Langzeitreisende oder Reisende in einfachen Unterkünften noch zusätzliche Reiseimpfungen empfohlen:

  • Hepatitis B
  • Cholera

 

Reisenden die Safaris planen

wo also ein Tierkontakt vorhersehbar ist, wird auch ein Impfschutz gegen

  • Tollwut

angeraten. Eine Tollwutinfektion ist unbehandelt zu 100% tödlich. Immunglobuline und Tollwutimpfstoffe sind nur unregelmäßig in Nairobi erhältlich.

 

Malaria

In Kenia besteht, ausgenommen in Nairobi und in den Wüstengebieten im Norden, ganzjährig, besonders in den Regenzeiten (März bis Juni u. Okt. bis Dez.) ein Risiko an Malaria zu erkranken. Im Westen um den Viktoriasee, an den Küstenstreifen des indischen Ozeans sowie in den Regenwaldgebieten ist das Risiko am höchsten. Mittleres Risiko findet sich im Hinterland der Küste wie auch im Südosten. Geringes Risiko in den übrigen Landesteilen unterhalb von 2000 Metern.

Schützen Sie sich deshalb vor einer Malariainfektion durch Einnahme einer Malariaprophylaxe in Tablettenform sowie durch konsequenten Moskitoschutz:

  • Repellentien (moskitoabwehrende Substanzen z.B. in Form eines Sprays) verwenden.
  • Körperbedeckende helle Kleidung tragen.
  • Unter imprägnierten Moskitonetzen in klimatisierten kühlen Räumen schlafen.

 

Infektionskrankheiten in Kenia für die es derzeit noch keinen Impfschutz gibt

  • Dengue-Fieber -> auf Moskitoschutz achten!
  • HIV/AIDS -> Kondome verwenden!
  • Schistosomiasis (Bilharziose)
  • Chikungunya-Fieber -> auf Moskitoschutz achten!
  • Ostafrikanische Schlafkrankheit -> auf Moskitoschutz achten!
  • Gifttiere

 

Aktuelle Meldungen

  • Rift Valley-Virus: Seit Anfang Juni 2018 sind 84 Menschen daran erkrankt. 10 weitere sind am Rift Valley-Virus verstorben. -> Auf konsequenten Moskitoschutz achten sowie den Kontakt mit rohem Fleisch u. Schlachtvieh vermeiden!
  • Durchfallerkrankungen und Cholera

 

Empfehlenswerte Hygienemaßnahmen

In Kenia gilt selbstverständlich die klassische Hygieneregel für tropische Länder: „Boil it, cook it, peel it or forget it.“ Essen Sie nur frisch zubereitete und durchgegarte Speisen. Vermeiden Sie Milch und Eier in roher Form sowie deren Produkte wie Mayonnaise, Frischkäse oder Eiscreme. Verzichten Sie überdies auf Obst und rohes Gemüse, das nur schwer gewaschen werden kann, wie z.B. Salate. Ferner sollten Sie darauf achten, nur abgepacktes Flaschenwasser zu trinken und auf Eiswürfel zu verzichten. Dementsprechend ist es sehr ratsam auch zum Zähneputzen nur abgepacktes Flaschenwasser zu verwenden.

 

Welche Impfungen speziell für Ihre Reise nach Kenia sinnvoll sind, welche Utensilien sich unbedingt in Ihrer Reiseapotheke befinden sollten und was Sie sonst noch beachten sollten um bestmöglich gesundheitlichen Risiken vorzubeugen erfahren Sie bei uns. Eine reisemedizinische Beratung können Sie hier buchen: https://www.infektionen.wien/#termin-vereinbaren

 

* Angola – Äquatorialguinea – Argentinien – Äthiopien – Benin – Bolivien – Brasilien – Burkina Faso – Burundi – Ecuador – Elfenbeinküste – Französisch Guayana – Gabun – Gambia – Ghana – Guinea – Guinea-Bissau – Guyana – Kamerun – Kenia – Kolumbien – Kongo, Rep. – Kongo, Dem. Rep. – Liberia – Mali – Mauretanien – Niger – Nigeria – Panama – Paraguay – Peru – Ruanda – Senegal – Sierra Leone – Sudan – Suriname – Togo – Trinidad & Tobago – Tschad – Uganda – Venezuela – Zentralafrikanische Republik

** https://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan

Bali

Impfungen für Bali

Vorgeschriebene Impfungen für die Einreise nach Bali

Wenn Sie direkt von Europa nach Bali fliegen, müssen Sie bei der Einreise keine Impfungen vorweisen können. Nur wenn Sie sich innerhalb der letzten 6 Tage vor der Einreise in einem Gelbfieber-Endemiegebiet* aufgehalten haben, wird von Ihnen eine Gelbfieber Impfbescheinigung verlangt.

Empfohlene Impfungen für Bali

Sie sollten auf jeden Fall überprüfen lassen, ob bei Ihnen die im österreichischen Impfplan** empfohlenen Standardimpfungen

  • Diphtherie
  • Tetanus
  • Pertussis
  • Poliomyelitis
  • Influenza
  • Pneumokokken ab dem 51. Lj.
  • Herpes Zoster ab dem 51. Lj.

noch ausreichend Impfschutz für Sie bieten und sie falls nötig nachholen bzw. auffrischen zu lassen.

Darüber hinaus werden je nach geplanter Unterkunft und Reisebedingung folgende Impfungen benötigt:

Für alle Reisende notwendige Impfungen:

  • Hepatitis A
  • Typhus

Für Langzeitreisende oder Reisende in einfachen Unterkünften
zusätzlich notwendige Impfungen:

  • Hepatitis B
  • Tollwut
  • Cholera
  • Japanische Enzephalitis
  • Meningokokken

Malaria

Auf Bali besteht ein geringes, jedoch ganzjähriges Risiko an Malaria zu erkranken. Daher empfiehlt es sich unter Umständen eine verschreibungspflichtige Malariatherapie, die Sie im Notfall einnehmen können (Stand-By Therapie), mitzunehmen. Zusätzlich sollte man unbedingt auf entsprechenden Moskitoschutz achten. Das bedeutet:

  • Repellentien (moskitoabwehrende Substanzen z.B. in Form eines Sprays) verwenden.
  • Körperbedeckende helle Kleidung tragen.
  • Unter imprägnierten Moskitonetzen in klimatisierten kühlen Räumen schlafen.

Infektionskrankheiten auf Bali für die es derzeit noch keinen Impfschutz gibt

Medizinische Versorgung auf Bali

Sowohl die ärztliche wie auch die medikamentöse Versorgung auf Bali entspricht weitgehend nicht europäischen Standards. Schließen Sie deshalb vor Ihrer Abreise unbedingt eine verlässliche Auslandskrankenversicherung mit Reiserückholung im Bedarfsfall ab. Auch ist es äußerst empfehlenswert eine Reiseapotheke zusammenzustellen mit der Sie kleinere Erkrankungen selbst behandeln können. Besprechen Sie die Zusammenstellung am besten mit einem erfahrenen Tropenmediziner.

Empfehlenswerte Hygienemaßnahmen

Die klassische Hygiene-Grundregel für tropische Länder „Boil it, cook it, peel it or forget it“ sollten Sie auch auf Bali einhalten. Achten Sie darauf kein rohes oder schlecht durchgegartes Fleisch zu essen. Meiden Sie Frischkäse, Speiseeis, Mayonnaise sowie rohes Gemüse und Salate die nicht gewaschen werden können. Weiters ist besonders wichtig, Wasser nur aus abgepackten Flaschen zu trinken. Verwenden Sie dementsprechend auch zum Zähneputzen nur Flaschenwasser und verzichten Sie auf Eiswürfel.

 

Um alle Impfungen rechtzeitig vor dem Abflug auffrischen bzw. eine Grundimmunisierung möglichst effizient durchführen zu können, ist es sinnvoll eine reisemedizinische Beratung – spätestens 4 Wochen vor der geplanten Abreise – in Anspruch zu nehmen.

Hier können Sie einen Termin bei uns buchen: https://www.infektionen.wien/#termin-vereinbaren

 

Gut vorbereitet können Sie viele Unannehmlichkeiten sowie gesundheitlichen Gefahren vermeiden und Ihren Urlaub auf Bali entspannt genießen!

 

* Angola – Äquatorialguinea – Argentinien – Äthiopien – Benin – Bolivien – Brasilien – Burkina Faso – Burundi – Ecuador – Elfenbeinküste – Französisch Guayana – Gabun – Gambia – Ghana – Guinea – Guinea-Bissau – Guyana – Kamerun – Kenia – Kolumbien – Kongo, Rep. – Kongo, Dem. Rep. – Liberia – Mali – Mauretanien – Niger – Nigeria – Panama – Paraguay – Peru – Ruanda – Senegal – Sierra Leone – Sudan – Suriname – Togo – Trinidad & Tobago – Tschad – Uganda – Venezuela – Zentralafrikanische Republik

** https://www.bmgf.gv.at/home/Impfplan

 

CROI- HIV, Aids, Tuberkulose

CROI „Das breite Spektrum der HIV-Medizin“

In der aktuellen Ausgabe der österreichischen Fachzeitschrift JATROS (2018/2) berichtet Doz. Zoufaly von der diesjährigen Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections CROI in Boston.

25 Jahre CROI

Dieser wissenschaftlich wohl bedeutsamste Kongress im Bereich der HIV Medizin feierte heuer sein 25 jähriges Bestehen. Er wurde deshalb auch mit einem kurzen Rückblick auf den Beginn der Aids Pandemie eröffnet. Wichtige Schwerpunkte der Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections waren in diesem Jahr vor allem interessante Entwicklungen auf dem Gebiet der Tuberkulose, die Präsentation neuer Studiendaten zur ART (Antiretroviralen Therapie) sowie die aktuelle Resistenzsituation in der HIV Therapie.

Den vollständigen Kongressbericht von Doz. Zoufaly können Sie hier nachlesen: http://www.oegit.eu/jatros_infektiologie.htm